MRI – einfach erklärt

Ein MRI ist eine grosse Kamera, die Bilder vom Inneren deines Körpers macht. Dabei werden keine Röntgenstrahlen verwendet und die Untersuchung tut nicht weh.

Während der Untersuchung liegst du ganz ruhig auf einer Liege. Das Gerät macht laute Klopf- und Brummgeräusche – deshalb bekommst du einen Gehörschutz oder Kopfhörer. Deine Eltern oder eine Begleitperson dürfen meistens in deiner Nähe bleiben.

Wie funktioniert ein MRI?

Ein MRI arbeitet mit einem sehr starken Magneten und Radiowellen. Diese bringen winzige Teilchen in deinem Körper kurz in Bewegung. Das Gerät misst ihre Signale und ein Computer macht daraus genaue Bilder von deinem Körper.

Das MRI kann zum Beispiel dein Gehirn, deine Knochen, Muskeln oder Organe fotografieren – ohne Röntgenstrahlen. Die Untersuchung tut nicht weh, ist aber ziemlich laut. Deshalb bekommst du einen Gehörschutz. Wichtig ist, dass du möglichst still wie eine Statue liegen bleibst, damit die Bilder scharf werden.

Warum ist das MRI so laut?

Im MRI steckt ein sehr starker Magnet. Während der Untersuchung werden zusätzlich kleine Magnetspulen blitzschnell ein- und ausgeschaltet. Dabei bewegen sie sich ein wenig und erzeugen laute Klopf-, Brumm- und Rattergeräusche – fast wie auf einer Baustelle.

Das ist völlig normal und tut nicht weh. Damit deine Ohren geschützt sind, bekommst du Kopfhörer oder einen Gehörschutz.