Magnetresonanztomographie - auch "MRT" oder "MRI"

Bei dir ist eine MRI-Untersuchung geplant? Vielleicht fragst du dich, wie das geht und warum das Gerät so laut ist. Hier kannst du dir anschauen und anhören, was dich erwartet. Ein MRI macht Bilder vom Inneren deines Körpers – die Bilderaufnahme tut nicht weh.
Was ist der Unterschied zwischen “MRI” und “MRT”? Nichts - je nach Sprachregion sagen die Fachpersonen einfach das eine oder das andere.

So läuft eine MRI-Untersuchung bei uns ab:

Children's Hospital of Philadelphia

Das Children's Hospital of Philadelphia hat einen Trickfilm für kleinere Kinder erstellt:

©Children's Hospital of Philadelphia

MRI - Lasst uns herausfinden, was das ist...

So läuft deine Untersuchung ab

Zuerst erklären wir dir alles und zeigen dir das MRI. Du legst dich auf eine Liege und bekommst einen Gehörschutz. Das MRI ist sehr laut. Die Liege fährt langsam in die Öffnung des Geräts. Dann werden die Bilder gemacht. Deine Aufgabe ist, möglichst ruhig liegen zu bleiben. Sobald die Untersuchung fertig ist, fährt die Liege wieder heraus.

Am Besten trägst du bequeme Kleider ohne Knöpfe oder Reisverschlüsse, dann kannst du diese gleich anbehalten. Auch dein Lieblingsstofftier darf mit in die Röhre kommen!

So klingt das MRI

Starte die Hörprobe mit niedriger Lautstärke. Die Geräusche können bei deiner Untersuchung etwas anders klingen.

Quelle: MRI scanner 3.wav by borQue -- freesound.org/s/336851/ -- License: Attribution 4.0

Was ist, wenn ich aufgeregt bin?

Es ist okay, wenn du aufgeregt bist. Sag uns, wenn du Fragen hast oder dich etwas unsicher macht. Wir erklären dir alles Schritt für Schritt. Während der Untersuchung können wir dich hören und sehen. Du bekommst einen Rufknopf und wir zeigen dir, wie du ihn benutzt. Wenn du etwas brauchst, kannst du uns damit Bescheid geben.

Ein Elternteil kann bei der Untersuchung mit Dir im Raum sein.

Warum muss ich still liegen?

Kennst du Fotos, die verwackelt sind? Das kann auch beim MRI passieren, wenn du dich bewegst. Wenn du ruhig liegen bleibst, werden die Bilder schön scharf. Du darfst dabei ganz normal weiteratmen, ausser wir bitten dich kurz um etwas anderes.

Übe zu Hause

Lege dich bequem hin und höre eine kurze Geschichte. Kannst du eine Minute ruhig liegen bleiben? Du kannst dabei ganz normal atmen. Es muss nicht sofort klappen – probiere es einfach aus.

Auf der Webseite von Siemens-Healthineers findest du auch passende Geschichten und Bücher zum üben.

Je nach Untersuchung dauert ein MRI zwischen 20-40 Minuten. Das ist eine lange Zeit. Die kannst Du Dir mit Musik hören und bei einzelnen Geräten sogar mit Film schauen angenehmer machen.

Für Neugierige: Wie funktioniert das MRI?

Ein MRI ist eine grosse Kamera, die Bilder vom Inneren deines Körpers macht. Das MRI kann zum Beispiel dein Gehirn, deine Knochen, Muskeln oder Organe fotografieren. Dabei werden keine Röntgenstrahlen verwendet und die Untersuchung tut nicht weh. Das Gerät macht aber laute Klopf- und Brummgeräusche.

In deinem Körper gibt es viel Wasser. Darin stecken winzige Teilchen, die sich wie kleine Magnete verhalten. Der starke Magnet im MRI richtet sie aus – ähnlich wie eine Kompassnadel.

Mit Radiowellen gibt das MRI diesen Teilchen einen kurzen Impuls. Danach senden sie schwache Signale aus. Das Gerät empfängt die Signale und ein Computer setzt daraus genaue Bilder vom Inneren deines Körpers zusammen. Davon spürst du nichts.

Warum klopft und brummt das MRI?

Damit das MRI erkennt, woher die Signale kommen, verändert es das Magnetfeld ganz schnell. Dafür hat es besondere Bauteile, die Magnetspulen heissen. Sie geraten dabei ins Schwingen – ähnlich wie ein Lautsprecher – und erzeugen die Klopf-, Brumm- und Rattergeräusche.