Intubation

Vorbereitung Intubation

  • sicherer i.v./NV/i.o.-Zugang
  • Beatmungsbeutel + Maske + O2
  • Absaugung
  • Monitor (spO2 / EKG / RR)
  • Magensonde abziehen
  • Schulter unterlagern
  • Tubusauswahl
  • Magillzange
  • Laryngoskope + Spatel
  • Fixationsmaterial
  • Stethoskop
  • etCO2-Messung

 

Intubationsmedikamente

  • Sedation
    • Midazolam: 0.1 mg/kg
  • Analgesie
    • Fentanyl: 2 mcg/kg
    • Ketamin: 1 mcg/kg
  • Relaxierung
    • Rocuronium: 1 mg/kg

 

Tubusgrösse

GewichtTubus-IDTiefe cm ab NaseTiefe cm ab Zahnreihe
bis 700 g2.065
700 – 1.000 g2.575.5
1.000 g2.57.56
2.000 g2.597
3.000 g3.010.58.5
>3.000 g3.5119

 

Troubleshooting

Bei JEDER auswärtig notendigen Intubation ist zunächst von einem schwierigen Atemweg auszugehen - sei vorbereitet!

  • Falls keine Maskenbeatmung möglich, durch Kopflagerung, Esmarch-Handgriff und/oder Guedel-Tubus Maskenbeatmung optimieren
  • nasale Intubation: ggf. Tubus via Magensonde durch Nasenwege sondieren; im Zweifel orale Intubation bevorzugen.
  • keine prolongierten Intubationsversuche: nach 2 Intubationsversuchen abbrechen und Kind aufbeuteln. Erwäge Larynxmaske oder Transport unter Beutel-Masken- oder Beutel-Rachentubus-Beatmung

JEDE Intubation MUSS mittels etCO2 (z.B. Colorimetrie / Farbumschlag-Indikator oder Kapnografie) verifiziert und das Ergebnis dokumentiert werden.